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Pritschen-Lkw (Magirus S 7500) "Spedition Emons"

Artikel-Nr. 085509

Mit Fernfahrerkabine waren Emons-Fahrer privilegiert

Der Magirus S 7500 mit der charakteristischen Fernfahrerkabine war in den Fünfzigerjahren das Aushängeschild der Spedition Emons. In den Wirtschafts... Der Magirus S 7500 mit der charakteristischen Fernfahrerkabine war in den Fünfzigerjahren das Aushängeschild der Spedition Emons. In den Wirtschaftswunderjahren stand der mächtige Rundhauber als einer der schwersten Lastwagen im Magirus-Deutz-Programm und verkörperte die Ära, als die luftgekühlten Kraftpakete die deutschen Autobahnen eroberten. WIKING nimmt sich nach einer Reihe von jüngeren Vorbildern diesmal einem wirklichen Klassiker an.Das Herzstück des S 7500 war der legendäre, luftgekühlte Deutz-V8-Dieselmotor. Mit einem Hubraum von rund 10,6 Litern mobilisierte er stolze 170 PS – eine beeindruckende Leistung für die damalige Zeit, die ihn im wachsenden Fuhrpark von Emons zum idealen Fahrzeug für schwere Lastzüge und lange Strecken machte. Die Typenbezeichnung „S“ stand für die Straßenversion mit Hinterradantrieb, die im Gegensatz zu den kantigen Allrad-Modellen die ikonische, geschwungene Rundhaube besaß. Die Fernfahrerkabine, die im Karosseriebau immer Handarbeit bedeutete, war damals so etwas wie der Luxus der Landstraße. Deshalb wurde der S 7500 für den Einsatz im Fernverkehr oft mit der sogenannten langen Kabine ausgestattet. Während die Standardkabine knapp bemessen war, bot die Fernfahrerkabine entscheidende Vorteile für die Besatzung. Hinter den Sitzen befand sich zusätzlicher Raum, der oft mit Schlafpritschen ausgestattet war – ein entspannender Ruheplatz für den obligatorischen zweiten Fahrer. In einer Zeit, in der Touren oft Tage dauerten, war dieser zusätzliche Platz für die Fahrer ein massiver Komfortgewinn und ein Statussymbol auf den Raststätten. Die Spedition Emons, 1928 von den Brüdern Willi und Peter Emons in Köln gegründet, erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase rasanter Expansion und Professionalisierung. Während viele Unternehmen mit den Folgen der Zerstörung kämpften, legte Emons in den Nachkriegsjahrzehnten den Grundstein für das heutige globale Netzwerk. Unmittelbar nach dem Krieg konzentrierte sich das Unternehmen auf den Wiederaufbau der logistischen Infrastruktur im Rheinland. Bereits 1948 entstand die erste neue Speditionsanlage in Köln, die als zentraler Knotenpunkt diente. Schon 1949 wagte Emons den Schritt über die regionale Grenze hinaus und eröffnete die erste Niederlassung in Nürnberg. Im Jahr 1953 weitete das Unternehmen sein Netz massiv nach Süddeutschland aus, mit Standorten in Stuttgart, München und Freiburg. 1955 wurde die Emons Transporte GmbH ins Leben gerufen, um den Fuhrpark gezielt zu verwalten und die Effizienz der Transportwege zu steigern. In dieser Zeit kamen Lkw wie der Magirus-Deutz S 7500 zum Einsatz.

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Baujahr Originalhersteller
1955-57

Modellcharakter
Kölner Spediteur fuhr Deutz

Im Programm zum Monatsende
2026-02

Online verfügbar
ja

EAN 4006190855099

25,49 €
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