Nürnberger Spielwarenmesse 2026

  • VW T3 Campingbus nach Westfalia-Vorbild
  • Neues Fahrgestell für den Mercedes-Benz Pullman
  • Schwerer Kurzhauber als Zugmaschine
  • Weitere Cabrio-Klassiker


Die Nürnberger Spielwarenmesse feiert 2026 ihr 75jähriges Bestehen und WIKING feiert mit. Immerhin zählen die Traditionsmodellbauer zu den Gründungsmitgliedern der erfolgreichen internationalen Fachmesse. Wie bei WIKING traditionell üblich gibt es am Messestand einen Vorgeschmack auf die anstehenden Neuheiten – einen Ausblick, der angesichts laufender Projekte durchaus bis ins Jahr 2027 hineinreicht. Mit berühmten Klassikern im Maßstab 1:87, aber auch Autolegenden mit Youngtimer-Charakter können die Modellfreunde ins Schwärmen geraten. So fährt der legendäre Hummer ebenso ins Programm wie der Lancia Delta Integrale. Überdies hat WIKING an die Youngtimer-Freunde unter den Bulli-Fans gedacht und stellt den VW T3 als Westfalia-Campingbus vor. Für die Lkw-Freunde erhält der Mercedes-Benz Pullman ein serienübliches 2-Achs-Fahrgestell und die neuen Baustellen-Schwerlastkurzhauber von Mercedes-Benz werden kurz vor Serienfertigung noch um die zweiachsige Zugmaschinen-Version ergänzt.

 

Hummer H1 erscheint mit Pritsche und als Station Wagon

WIKING zeigt zur Nürnberger Spielwarenmesse eine erste Silberling-Studie, die im Laufe der weiteren Entwicklung noch variantenreich verfeinert wird. In der Realisierung sind zwei Varianten in der viertürigen Version mit Pritsche und als geschlossener Station Wagon. Gerade in der 87-fachen Miniaturisierung fällt auf Anhieb die typendominante Bodenfreiheit auf. Die Achsen sind beim 1:87-Modell späterhin dementsprechend beweglich ausgeführt. Natürlich darf der optional anbaubare Bullenfänger nicht fehlen. Die Inneneinrichtung wurde so angelegt, dass sie mit und ohne Kofferraum genutzt werden kann. Der Hummer H1 entstand Anfang der Neunzigerjahre als zivile Version des militärischen Geländefahrzeugs HMMWV (Humvee), das von AM General für die US-Armee entwickelt wurde. Der Humvee war seit 1985 im Einsatz und wurde durch den Golfkrieg weltbekannt. Auf Initiative von Arnold Schwarzenegger begann AM General 1992 mit der Produktion des Hummers für den zivilen Markt – zunächst einfach „Hummer“ genannt, später als H1 bezeichnet. Technisch basierte der H1 auf dem Humvee – mit robusten Portalachsen und großer Bodenfreiheit für optimale Geländefähigkeit. Die Produktion lief von 1992 bis 2006, insgesamt wurden rund 12.000 Exemplare gebaut.

 

Lancia Delta Integrale – Familienauto und Rallyesport-Ikone

Er schrieb italienische Automobilgeschichte: Beim Lancia Delta Integrale lässt sich WIKING anlässlich der Nürnberger Spielwarenmesse mit einer ersten Modellstudie über die Schultern schauen – der detailfeine Silberling ist bereits vorgesehen und wird dann 2027 zu sehen sein. Entwickelt werden gerade die drei Varianten Delta HF Integrale Evo 2 Rallye, Delta HF Integrale Evo 2 und Delta HF Integrale 16V. Der Delta HF Integrale Evo 2 Rallye verfügt demnächst über eine Motorsportkarosserie mit breiten Kotflügeln, wird mit einem Spoiler am Dachheck aufgewertet und erhält einen Überrollkäfig mit vorderen Schalensitzen sowie aufgesetzte Zusatzscheinwerfer. Mit einem Spoiler am Dachheck sowie den Standardscheinwerfern und Vier-Sitz-Ausstattung hebt sich der Delta HF Integrale Evo 2 als zweite Variante ab. Das Lancia-Trio komplettiert bei WIKING der Delta HF Integrale 16V. Er verfügt über abweichende Front- und Heckstoßstangen, kleinere Scheinwerfer und ein individuelles Vordersitzdesign. Das Vorbild des Lancia Delta Integrale Evo 2 ist die finale und leistungsstärkste Straßenversion der Rallye-Legende Delta HF Integrale und wurde ab 1993 gebaut. Schon damals erhielt der Lancia gerade wegen seiner breiten Kotflügel legendären Charakter. Hinzu kamen beim Vorbild der 215 PS starke Turbo-Motor und der permanente Allradantrieb, der ihn zu einem der ikonischsten „Hot Hatches“ macht. Der Lancia Delta Integrale überzeugte auf der Straße und der Rennstrecke gleichermaßen. Er besitzt eine große Fangemeinde, was sich auch in seinem hohen Sammlerwert widerspiegelt. 

 

Westfalia-Camper auf Basis des VW T3

Die Typenchronologie der Bulli-Camper erfährt einen weiteren Lückenschluss. Mit dem VW T3 erhalten WIKING-Freunde alsbald die 87-fache Miniaturisierung des Serienbusses mit und ohne Aufstelldach. Als Messe-Silberlinge zeigt WIKING beispielhaft den T3 mit den Hochdächern vom T2, die im Laufe der Entwicklung natürlich noch vorbildgerecht angepasst werden. Selbstverständlich fertigt WIKING späterhin die detailfeinen Campingdächer – allesamt passgenau und authentisch. Der T3 ist die dritte Generation des VW Transporters und wurde von 1979 bis 1992 produziert. Er war das letzte Modell mit Heckmotor, bevor VW mit dem T4 auf den Frontmotor umstieg und damit der Bulli erstmals eine längere Haube erhielt. Die Westfalia-Version macht den T3 zum perfekten, wendigen Camper. Fans von damals und heute schwärmen zu Recht von der voll ausgestatteten Küche mit Gasherd, Spüle und Kühlschrank. Hinzu kamen ein ausziehbares Bett und zahlreiche Staufächer. Dank des Aufstelldachs wurde eine zusätzliche Stehhöhe möglich.

 

Cabrios von Wirtschaftswunder bis Youngtimer

Weil die Freizeit-Pkw der Wirtschaftswunderjahre große Beliebtheit genießen, erweitert WIKING das bereits mit einzelnen Klassiker-Typen begonnene Projekt von Cabrio-Klassikern. So entstehen aus den bisher geschlossenen Karosserien ansprechende Cabrio-Versionen, die durch bestehende Inneneinrichtung, geöffnetes Faltdach und eine speziell entwickelte, neue Frontscheibenverglasung aufgewertet werden. Zu sehen sind die ersten Serienmuster der Cabrios von Opel Rekord P1, Ford 17M, Karmann Ghia. Hinzu kommt der DKW Junior Cabrio sowie Silberlinge des DKW F 89, VW 1600 und Opel Ascona B.

 

Schwerer Mercedes-Benz Kurzhauber - 2-Achs-Zugmaschine

Bei der Vorstellung des Silberlings im Jahr 2025 hielt WIKING die komplette Palette der Entwicklung noch zurück und zeigte zunächst nur das Baustellenfahrzeug mit 3-Achs-Fahrgestell. Bereits fertig entwickelt wurde parallel auch die 2-Achs-Zugmaschine, die dem imposanten Hauber auch als Sattelzugmaschine gut zu Gesicht steht. Attraktive Vorbilder dieses Klassikers werden in diesem Jahr das Sortiment bereichern.

 

Pullman-Fahrerhaus erhält 2-Achs-Fahrgestell

Und dann wartet noch eine spannende Typenergänzung auf die Markenfreunde und 1:87-Sammler: Der Pullman-Frontlenker erhält nun eine zusätzliche Alltagsvariante. Möglich macht das ein neues, zweiachsiges Fahrgestell, das damit die Typenpalette der Pullman-Generation von Mercedes-Benz aufwertet.

 

Alle sind da: Ape TM, Citroën 2 CV Fourgonnette und Toyota Landcruiser

In den Vitrinen auf dem Messestand waren sie erstmals serienreif zu sehen – und entfalten typischen WIKING-Charme. Die Ape von Piaggio, jenes italienische Transportfahrzeug, das gleichsam als Schmalspurgefährt überall seinen Weg findet, steht für die Auslieferung in 2026 auf der Agenda. Nach dem Vorbild der Ape TM, die ab 1982 gebaut wurde, entstand das 1:87-Modell, dessen Vorbild größer als seine Vorgänger war und überdies einen längeren Radstand aufwies. Eine bisher noch nicht gezeigte Version mit kippbarer Pritsche ergänzt die Reihe. Der gleiche modellbauerische Status gilt für die Citroën 2 CV Fourgonnette. In zwei Versionen miniaturisiert WIKING das große Fourgonnette-Vorbild, das einst als klassischer Lieferwagen ohne Fenster und als Version mit vorderen Fenstern ausgeliefert wurden. Entstanden sind zwei wunderschöne Modelle, die nicht auf die typischen Details verzichten müssen. Denn die Scheinwerfer vorn werden als eigene Bauteile beidseitig der Kühlerhaube eingesteckt und geben der Front damit die gewünschte Filigranität mit auf den Weg. Und in die Reihe der Geländewagen, heute gerne dem Begriff SUV zugeordnet, reiht sich ein großer Allrad-Klassiker ein, der europaweit und damit auch in Deutschland große Verbreitung fand. Die kompakte Version des Toyota Landcruiser, mit kurzem Radstand rollt, mit unterschiedlichen Bereifungen bestückt, bald in Sammlerhände.

 

John Deere mit Neuheit aus der 7R-Serie

WIKING aktualisiert 2026 die erfolgreiche Schlepperreihe von John Deere. Die Vorbilder der 7R-Serie warten mit einer Nennleistung zwischen 270 und 350 PS auf, was sich in der späteren Typenbezeichnung widerspiegelt. Dementsprechend kraftvoll treten die Traktoren in der 32-fachen Miniaturisierung des Präzisionsmaßstabs auf. Die optischen Unterschiede der John Deere 7R Serie bedeuten eine Hinwendung zu mehr automobilähnlichem Design: Die Motorhaube ist tief nach vorn gezogen und wirkt aerodynamischer als je zuvor. Hinzu kommen die akzentuierten breiten Lufteinlässe sowie charaktergebende LED-Beleuchtung. WIKING bleibt sich treu und realisiert mit dem John Deere 7310R ein 1:32-Modell mit maximalem Detaillierungsgrad. Die Vorder- und Hinterreifen verfügen in bewährter Weise über starkes landwirtschaftliches Profil, die Räder können bei Bedarf gewechselt werden. Die detailreiche Gestaltung der John Deere-Felgen fällt auf Anhieb ins Auge. Die hohe Wertigkeit des WIKING-Schleppermodells macht sich auch im Materialmix bemerkbar. Die komplette Bodengruppe entsteht aus Metall, ebenso sind Motorhaube und Rahmen um den Motor aus Metall geformt. Weitere Bauteile sind mit hochwertigen Kunststoffbauteilen verbaut, die in ihrer Gesamtheit eine vorbildgerechte Bedruckung erfahren.

 


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