1930-1932

Ein Hobby wird zur Profession

Friedrich Karl Peltzer wird am 5. Februar 1903 in Berlin geboren. Als Sohn eines Offiziers der kaiserlichen Marine kommt er sehr früh mit der Seefahrt in Berührung.

Bereits 1930 treibt ihn die Geschäftsidee an, Schiffsmodelle aus Formen zu gießen. Vorerst nur nebenbei, denn er ist Verleger, gibt die Zeitschrift „Das Tier“ heraus. 

Das Jahr 1932 wird für ihn zur beruflichen Wende. Mit diesem Jahr beginnt nach seinem eigenen Bekunden der professionelle Modellbau. Wenig später verkauft Peltzer seinen Zeitschriften- und Buchverlag und konzentriert sich auf den Modellbau. Es sollte der Weg zum Erfolg werden: Aus der Liebhaberei von Friedrich Karl Peltzer, der meistens mit „Fritz Peltzer“ unterzeichnet, entwickelt sich die Profession - Wiking-Modellbau ist auf den Weg gebracht, erste Schiffsmodelle im selbst gewählten Maßstab 1:1250 entstehen aus den ersten Formen. Das Gründungsjahr nennt Friedrich Peltzer selbst – eine Eintragung der jungen Firma ins Handelsregister soll noch auf sich warten lassen. 

1936

Der Eintrag ins Handelsregister

Jetzt ist es amtlich: Im Handelsregister findet sich im Herbst 1936 der Eintrag "Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer" wieder. Was im Handelsregister von Groß-Berlin nur in wenigen Zeilen zu lesen ist, bedeutet im Stadtbezirk Lichterfelde die stückzahlenreiche Fertigung von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250.

Die sogenannten Wasserlinien-Modelle bleiben aber nicht das einzige Tätigkeitsfeld der jungen Firma. Auf Anforderung werden auch Schiffe - freilich in Einzelfertigung - im größeren Maßstab gebaut. Kompetenz findet eben rasch Verbreitung.

1938-1939

Den Schiffen folgen Flugzeuge und Autos

Auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft: Neben der rasch etablierten Serie von WIKING-Schiffsmodellen gibt es von nun an auch Flugzeug-Modelle aus WIKING-Werkstätten. Diese sind im Maßstab 1:200 gehalten und werden bereits ab 1939 aus Kunststoff hergestellt.

Außerdem entstehen WIKING-Wehrmacht-Modelle, die als militärische Fahrzeugminiaturen in Metallguß ohne bewegliche Räder Anschauungscharakter haben. Auf der Leipziger Herbstmesse 1938 sind erste Muster der WIKING-Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 zu sehen. Auch sie sind als Standmodelle zu betrachten, die durch den Metallguß beachtlich in der Hand liegen. 

1939-1944

Unter den Eichen 101 wird Stammsitz

Die Zeit holt Wiking-Modellbau ein: Das Unternehmen wird zum Rüstungsbetrieb erklärt. Staatliche Stellen erkannten rasch, dass nach Vorgaben hilfreiche Schiffs-, Flugzeug- und Fahrzeugmodelle für Schulungen und Erkennungsdienste des Militärs bereitgestellt werden können. Sofern Vorgaben bestehen, erfolgt eine Ausfuhr der Modelle auch in neutrale Staaten. 1941 kauft Friedrich Peltzer seine 1935 angemietete Firmenimmobilie „Unter den Eichen 101“ in Lichterfelde. Inzwischen wird das gesamte Gebäude für Verwaltung, Musterbau, Werkzeugbau und Produktion genutzt.

1945-1948

Der Wiederaufbau beginnt

Der Zusammenbruch nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört alle WIKING-Geschäftsfelder. Es folgt alsbald ein erster Neubeginn mit Kämmen und Knöpfen und sodann die Vorbereitungen für den Wiederaufbau: Verkehrsmodelle im Architektur-Maßstab 1:100 sollen künftig zum Spiel und zur Verkehrserziehung dienen – erste Entwürfe entstehen. 1947 bezieht Friedrich Peltzer die Zweigstelle Nordwest in Buer bei Melle. In einer alten Holzbaracke beginnt die Fertigung von Drahtachsern und Schiffsmodellen. Zum Start der Währungsreform steht das Programm der Verkehrsmodelle im Maßstab 1:100, in den Monaten danach beginnt die Auslieferung. Außerdem sollen „Life-Models“ in 1:50 und zivile Schiffe in 1:1250 erscheinen. Das Volkswagenwerk in Wolfsburg zählt nach dem Krieg zu den ersten Kunden. Gebaut werden Modelle im Maßstab 1:40, aber auch Modelle für die Schlepper-Industrie gehören schon bald dazu. Ab sofort bestehen die Modelle ausschließlich aus Kunststoff - einmal abgesehen von den Stahlachsen. Nach der Währungsreform wächst das Programm zusehends, erste Kataloge gehören dazu.

1949-1950

Gründungsmitglied der Nürnberger Spielwarenmesse

Als Gründungsmitglied zählt WIKING zu den Ausstellern der ersten Nürnberger Spielwarenmesse. Von 1949 an sind die Modellbauer alljährlich dabei.

Die Berlin-Blockade motiviert Friedrich Peltzer zu einer eigenen Modellserie. Sie erinnert im Maßstab 1:400 mit Flugzeugen, Pkw und Lkw an die Luftbrücke der Alliierten. In dieser Zeit lässt Wiking-Modellbau sowohl im wieder aufgebauten Standort in Berlin-Lichterfelde als auch der behelfsmäßigen Dependance in Buer bei Melle am Fuße des Wiehengebirges produzieren. Beide Standorte sollen für Liefersicherheit sorgen. Für Gründer Friedrich Peltzer ist der Viermächtestatus von Berlin anfangs noch zu unsicher, um allein auf Berlin als Standort zu setzen. Es sind die Jahre der vertrieblichen Expansion. Überall dort, wo bei Optikern, sogar Friseuren und natürlich in Spielzeuggeschäften vor dem Krieg WIKING-Schiffsmodelle erhältlich waren, gibt es jetzt die Serie von Verkehrsmodellen. Der Abverkaufserfolg stellt sich rasch ein.

1951-1953

Als die Räder laufen lernten

Premiere der Modellverglasung: Der Büssing Trambus erscheint mit transparentem Dachteil – ein Bauprinzip, das vielfach kopiert wird.

Erste Rollachser lösen die Drahtachser ab, die Verkehrsmodelle erhalten Bodenplatten und Laufachsen, der Maßstab wird der 90-fachen Verkleinerung angenähert und die Modelle gewinnen an Authentizität und Funktionalität.

1953 wird Kiel zur künftigen Zweigstelle von WIKING. Damit geht das Baracken-Provisorium der Zweigstelle Nordwest in Buer zu Ende.

Der Firmengründer nimmt sich dieser Zeit immer wieder die Idee der Verkehrserziehung an. Kontinuierlich erscheint der Hinweis auf die Welt der Verkehrsmodelle.  „Wer spielend oder lernend die Welt des Verkehrs erfassen will, greift zu Wiking-Modellen.“

1957-1959

Neue Chancen für Schiffs- und Flugzeugmodelle

Mit der Verglasung kommt die Detailtreue: Durchbrochene Fenster machen die Autos zu wirklichkeitsnahen Modellen. Deutliche Fortschritte bei der Gestaltung sind zu beobachten. Viele der alten Formen erfahren einen Umbau auf den neuen Qualitätsstandard - durchbrochene Scheiben sind von nun an obligatorisch. Nach der Etablierung der WIKING-Verkehrsmodelle erkennt Friedrich Peltzer neue Chancen für die Schiffs- und Flugzeugmodelle in den Maßstäben 1:1275 und 1:200. Die Nachfrage bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück, zumal Deutschland die Motorisierung der Nachkriegsjahre erlebt. Jung und alt können sich mehr denn je für Autos und deren Modelle begeistern - der weitere Weg ist vorgezeichnet. 1959 erscheint in silbergrauer Abspritzung eine neue Serie von Flugzeugen in 1:200. Sie verfügen über einen flexiblen Aufsteller, einem Typenblatt und Dekorbilder.

1961-1966

Die Handschrift des Modellbau-Meisters

Die Hauptschaffensphase des legendären Modellbaumeisters Alfred Kedzierski hat begonnen. Seine Handschrift gibt den Modellen und der Marke WIKING den unverwechselbaren Charakter.

Das letzte unverglaste WIKING-Modell hat das Programm verlassen. Die Nachfrage nach Modellen wächst rasant. 1963 geht WIKING in die Detailoffensive beim Mercedes-Benz 300 SE Cabrio: Das Modell erscheint erstmals mit transparenten Scheinwerfereinsätzen. Erste Inneneinrichtungen ergänzen ab 1966 die bis dahin nur aus Karosserie, Bodenplatte und Fensterteil bestehenden Verkehrsmodelle – endlich sind die WIKING-Modelle komplett. Inzwischen ist die Modelleisenbahn zum liebsten Hobby der Deutschen geworden. Damit gewinnt der WIKING-Maßstab 1:90 unweigerlich an Bedeutung. Die maßstabsgetreuen Miniaturen werden zur Bestückung der Modellbahnlandschaften genutzt und erfahren unversehens ein Eigenleben, weil sie als Sammelthema einen besonderen Status erhalten. Zahlreiche Klassiker, die bis heute unvergessen sind, purzeln von nun an aus neuen WIKING-Formen. Die Hauptschaffensphase des legendären Modellbaumeisters Alfred Kedzierski hat begonnen. Seine Handschrift gibt den Modellen und der Marke WIKING den unverwechselbaren Charakter.

1968-1969

Das Programm verändert sein Gesicht

Friedrich Peltzer unternimmt einen neuerlichen Versuch, seine Schiffsmodelle in 1:1250 im Handel zu forcieren. Leider mit wenig Erfolg.

Das Lieferprogramm wird 1969 um die „Mini-Modelle“ im Maßstab 1:160 ergänzt. Es handelt sich um naturgetreue Standmodelle, die allesamt ihre Vorbilder im H0-Maßstab finden. Von beweglichen Rädern ist man noch weit entfernt. Das Programm verändert sein Gesicht ebenso wie sich das Bild auf Deutschlands Straßen ändert. Die Ära der dominanten Hauber-Lkw geht langsam zu Ende. Es erscheinen die Frontlenker von Mercedes-Benz, MAN und Magirus, die noch bis weit in die 1970er-Jahre hinein das WIKING-Programm prägen. Die kubischen Fahrerhäuser von Mercedes-Benz, aber auch die Pausbacke von MAN sollen zu Modell-Legenden werden. Zugleich erfährt WIKING eine zunehmende Bedeutung im Spielwarenhandel. In den meisten Geschäften finden sich Thekendisplays wieder, die aus den Klarsichtsammelboxen bestehen. Während alle Hersteller inzwischen ihre Produkte in zuweilen sehr aufwendigen Boxen verpacken, sind die meisten WIKING-Modelle immer noch als „lose Ware“ erhältlich  - ein Mitnahmegarant. 

1970-1973

Klassiker Opel Blitz

Mit der Pensionierung von Alfred Kedzierski geht die Ära des legendären Modellbaumeisters zu Ende – er arbeitet an wenigen Projekten weiter. Als Nachfolger übernimmt Siegfried Schulz aus der Kieler Zweigstelle den Musterbau. Mit fünf Modellen beginnt 1973 die Serie der Klassiker-Modelle aus den 1930er-Jahren. Dazu zählen die Mercedes-Benz 540 K und 260 D, aber auch Opel Blitz 1939 und Lanz Bulldog. WIKING hält mit der Aktualisierung der Fahrzeugtypen Schritt, gibt aber auch Spezialfahrzeugen immer wieder Raum. Tatsächlich ist die Nachfrage inzwischen so groß, dass die Lieferzeiten oft wochenlang sind. Hinzu kommt, dass der Bedarf an Arbeitskräften in Berlin nicht gedeckt werden kann. Obwohl die Anfrage nach Industrieaufträgen wächst, übt sich WIKING in Zurückhaltung. Dabei hat das Sammelthema rund um WIKING längst ganze Generationen elektrisiert. Es beginnt, sich nach und nach eine Szene von begeisterten WIKING-Sammlern zu etablieren. Wenig später gehen auch erste Börsen an den Start.

1975-1978

Der Sammlermarkt pulsiert

Die Veteranen-Serie beginnt mit Büssing 8000 und BMW 501. Der schon längere Zeit nicht mehr greifbare Straßenverkehrsplan verschwindet für immer aus dem Programm. 1976 erscheint ein neuer Ackermann-Möbelkofferzug! Das Vorbild fährt auf dem Mercedes-Benz-Fahrgestell der kubischen Fahrerhäuser. Auf vielfachen Wunsch von Sammlern stellt Friedrich Peltzer 1978 eine Sammelmappe mit Nachdrucken alter Prospekte und einer chronologischen Übersicht aller Neuheiten seiner Verkehrsmodelle vor. Der WIKING-Gründer hat längst erfahren, wie der Sammlermarkt pulsiert. Er weiß die Ehre des Begehrtseins zu schätzen, hält aber nichts davon, dass einzelne Sammler die Modelle regelrecht hochpokern. Er macht in Gesprächen immer wieder deutlich, dass WIKING-Modelle für alle da sein sollen. Das Projekt des „Gelben Kataloges“ ist Peltzer geradezu zuwider. Nicht etwa, weil dort die Modelle chronologisch aufgeführt sind, sondern vielmehr, weil dort spekulative Preise abgedruckt werden. Zeitlebens kann sich Peltzer nie mit dem Gewinnmaximierungsgedanken der Sammlerszene und deren Vermarktungsinitiativen anfreunden.

1981-1982

Bewegte Zeiten und Umbruch

Plötzlich und für alle unerwartet gibt Friedrich Peltzer sein Lebenswerk für immer aus den Händen.
Er verstirbt am 20. November 1981 im Alter von 78 Jahren. WIKING versichert dem Fachhandel seinen Willen zum Fortbestand. Die Neuheiten 1982 erscheinen im reduzierten Umfang. Ein Nachlassverwalter beginnt mit der Suche nach den Erben von Friedrich Peltzer. Es beginnt eine wirtschaftlich schwierige Phase für das Unternehmen, zumal inzwischen einzelne Anbieter hinzu gekommen sind, die das Geschäftsmodell von WIKING kopiert haben und ebenfalls Miniaturen im Maßstab 1:87 produzieren. Zugleich versuchen die verbliebenen Verantwortlichen alles Erdenkliche zu tun, um WIKING in der inhaberlosen Zeit über Wasser zu halten. Verschiedene Vermarktungsinitiativen fallen in diese Zeit. So werden Werbemodelle in verschiedenen Editionen zugänglich gemacht. 

1984-1985

Die Zukunft ist gesichert

Am 1. Juli 1984 übernimmt zur Überraschung der gesamten Branche die Firma Sieper, Lüdenscheid, den Modellhersteller. Die Sieper Gruppe, die in den 1960er-Jahren ebenfalls Kunststoffmodelle produzierte, sich später aber auf Spielzeugmodelle aus Zinkdruckguss spezialisierte, übernimmt die Firma Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer, die zu Wiking-Modellbau GmbH & Co. KG umfirmiert wird. Damit findet das Lebenswerk von Friedrich Peltzer seine Fortsetzung. Synergien in der Distribution werden konsequent ausgebaut. Die Eigenständigkeit der WIKING-Produktphilosophie bleibt aber erhalten. Bereits ein halbes Jahr später stellt WIKING auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1985 den ersten Katalog mit farbigen Abbildungen vor.

1985-1986

Neuer Auftritt für die Traditionsmarke

Ein neues Logo gilt ab 1985 als Aushängeschild der Modellmarke. An der Industriestraße 1 in Tempelhof entsteht die neue Dependance. Schon ein Jahr später wird die Investitionsoffensive spürbar – WIKING beginnt konsequent mit der Umsetzung des Maßstabs 1:87. Der Grove-Autokran TM 1100E proklamiert eine neue Epoche. Mit einem bis dahin nicht gekannten Investitionsvolumen schafft WIKING damit den Sprung nach vorn. Von nun an holt sich der Traditionsmodellbauer sein Vertrauen und seine Wertschätzung bei den Sammlern von Jahr zu Jahr zurück. Mit hohen Investitionen in neue Projekte und zugehörige Formen erscheinen Modelle, die deutlich mehr Impulskraft bringen, aber zugleich die bekannte und allseits beliebte WIKING-Philosophie stärken und in die Zukunft tragen. Die gesamte Konstruktion und Produktion wird auf neue Beine gestellt. Die Sammler sind jedes Mal aufs Neue überrascht, wie es WIKING gelingt, mit mehr Aktualität zu reagieren.

1990-1994

Nach der Wende folgt der DDR-Trabi

Mit der Währungsunion erfahren auch die neuen Bundesländer eine Einbeziehung ins Vertriebsnetz. WIKING überrascht später mit dem Trabant 601 als Symbol der Wiedervereinigung. Nach jahrzehntelanger Abstinenz wird 1993 erstmals wieder ein Modell im Maßstab 1:43 vorgestellt – die Mercedes-Benz-Zugmaschine gilt als perfekt, soll aber ein Einzelstück bleiben. 1994 erscheint der Mercedes-Benz 300 SL mit hoher Filigranität – Flügeltüren und Motorhaube sind zu öffnen. Im selben Jahr wird die Firma Roskopf-Miniaturmodelle von der Sieper-Werke GmbH & Co. KG übernommen. Zwar erscheinen im WIKING-Katalog beide Produktlinien, doch die Philosophie von Roskopf bleibt eigenständig. Das WIKING-MAGAZIN erscheint zum ersten Mal und von da an in jährlicher Folge. 

1995-1996

Mercedes-Benz Actros eröffnet Visionen

Neuer Standort im polnischen Zlotoryja, 300 Kilometer von Berlin entfernt: Die Montage startet am 17. November 1995 – WIKING zählt zu den ersten deutschen Unternehmen, die im früheren Goldberg investieren. Erstmals gibt es Wiederauflagen von historischen Modellen im Maßstab 1:40 – der VW Käfer, VW 1600, VW T1 und Karmann Ghia folgen. Ein längst vergessenes Modell wird 1996 wiederentdeckt: der Magirus S 6500 im Maßstab 1:50. Parallel dazu eröffnen sich durch die Präsentation des Mercedes-Benz Actros auf der IAA 1996 Visionen der Modelle des nächsten Jahrtausends. Der Actros besticht in seiner Umsetzung durch noch mehr Filigranität - die sprichwörtliche Liebe zum Detail, die WIKING so bekannt gemacht hat, erfährt einen neuen Höhepunkt. Von nun an kommen alljährlich Fahrzeuggenerationen hinzu, die neue Meilensteine gleichsam als Spiegelbild des Automarktes markieren. 

1998-1999

Neuauflage eines Klassikers-Karmann Ghia

WIKING präsentiert rechtzeitig zum Ausklang des letzten Jahrhunderts den kleinsten Beetle der Welt - diesmal 160-fach verkleinert und mit drehenden Achsen! Darüber hinaus sorgen die Berliner Modellbauer auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1999 für zahlreiche Innovationen. So wird der neue Mercedes-Benz Atego ebenso in Szene gesetzt wie der Messerschmitt Kabinenroller KR 201 sowie der Jaguar MK II und der Karmann Ghia. Im Übrigen wird die Serie bemerkenswerter Räderfahrzeuge der Bundeswehr aus den letzten Jahrzehnten begonnen. Zum Ausklang des Jahrhunderts sorgt WIKING bei Sammlerfreunden nochmals für Furore. So beginnt 1999 die Serie von Wiederauflagen historischer Landwirtschaftsmodelle im "großen Maßstab". Den Auftakt macht der Normag Faktor I. Im Übrigen überraschen die Berliner Modellbauer zum Jahresende mit den "Modell-Legenden 2000" - einer Edition wirklicher WIKING-Klassiker. 

2000-2002

WIKING würdigt 50 Jahre Unimog

50 Jahre Unimog sind Grund genug für ein außergewöhnliches Miniatur-Quartett, das in keiner Sammlung fehlen darf. Als Milleniumsmodell debütiert der erste Mähdrescher Claas Lexion 480.

Auch das Jahr 2001 bietet markentypische Modellkontinuität. Der Mercedes-Benz Econic wird als ganz und gar außergewöhnliches Modell mit Metz-Drehleiter vorgestellt und der MAN TG-A erlebt seine Serienpremiere. 50 Jahre Unimog sind Grund genug für ein außergewöhnliches Miniatur-Quartett, das in keiner Sammlung fehlen darf. Das WIKING-MAGAZIN 2001 erinnert an den 20. Todestag von Friedrich Peltzer und würdigt das Leben und Wirken des Begründers des Modellmythos WIKING.

Bei WIKING erfolgt eine Rückbesinnung auf traditionelle Modelltugenden, Hanomag R16 sowie der MAN 4R3 ergänzen die Schlepperklassiker – immer mehr historische Landmaschinen runden das Sortiment ab. Aber auch die neue E-Klasse und der CLK von Mercedes-Benz sowie die Kanzlerlimousine VW Phaeton machen einmal mehr deutlich, dass WIKING sich als verlässlicher Vollsortimentler im Modellfachhandel versteht.

Zur Spielwarenmesse 2002 entwickeln die Berliner Modellbauer Produkte, die sich nahtlos in die sympathieerfüllte Chronologie einfügen und Impulswirkung haben. Das legendäre Borgward Isabella Coupé, der traumhafte Mercedes Benz 280 SL “Pagode” und der Opel GT – allesamt automobile Träume des letzten Jahrhunderts schaffen Impulscharakter. Aber auch die neue 700er Serie von Fendt machen einmal mehr deutlich, dass WIKING sich als verlässlicher Vollsortimentler im Modellfachhandel versteht.

2003

Sonder-Edition zum 100. Geburtstag des Gründers

Das Modelljahr 2003 steht bei WIKING ganz im Zeichen des 100. Geburtstags des WIKING Gründers Friedrich Peltzer. Eine außergewöhnliche Themen-Trilogie erinnert an den Wegbereiter des Automodellmaßstabs 1:87, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. In einem anspruchsvollen Marktumfeld bleibt der traditionsreichste Modellbauer auch 2003 seiner konsequenten Produktstrategie treu: WIKING präsentiert einmal mehr zahlreiche Neuheiten, die von einer Miniaturvielfalt und einer programmatischen Eigenständigkeit zeugen. Das Spektrum reicht von klassischen Geräten der Landwirtschaft bis hin zum John Deere 6920 und zur aktuellen Generation der Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge.

2004

Der Magirus-Feuerwehr-Klassiker

Den Reiz der ganzen Themenbreite und überraschende Modell-Momente - so lautet die Produktphilosophie 2004, mit der Wiking-Modellbau in den nächsten zwölf Monaten den Erfolgskurs im Fachhandel fortsetzt. Der traditionsreichste Modellautohersteller im Maßstab 1:87 beschreitet auch 2004 den Weg der kontinuierlichen Produktentwicklung. Dazu zählen Klassiker – über den Krupp Titan bis hin zum Hanomag Kettenschlepper – aber auch aktuelle Miniaturen vom VW Caddy über das Unimog-TLF bis hin zum Claas Maishäcksler – Sammler dürfen sich über Nischenmodelle freuen, an die sich sonst niemand herantraut. Insbesondere die Magirus-Rundhauber-Drehleiter überzeugt nachhaltig. Auf vielfachen und jahrelangen Sammler-Wunsch realisierte WIKING im Jahr 2017 das Löschfahrzeug LF16, so dass mit den wiederkehrenden Nachauflagen auch heute attraktive Löschzüge zusammengestellt werden können.

2005

Kaelble-Schwerlastzuggespann

Die Miniaturfreunde dürfen sich auch 2005 auf die Modellvielfalt von WIKING freuen – die Traditionalisten setzen auf zahlreiche impulsträchtige Neuheiten. Dabei sind topaktuelle Modelle wie der Golf Plus sowie der Schleppergigant Fendt Vario 930, aber auch Klassiker wie das Kaelble-Schwerlastzuggespann und der landwirtschaftliche Schlepprechen. Der Krupp Titan als Muldenkipper, aber auch die neue Metz-Drehleiter-Generation zeigen die Bandbreite modellbauerischen Schaffens von WIKING auf. WIKING lebt vom legendären Mythos und trägt ihn auch in Zukunft mit jeder Miniatur in den Markt – mit dabei ist auch der Schlüter-Schlepper.

2006

Panther 6x6 - der Löschfahrzeug-Gigant

Auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2006 stellt WIKING über ein Dutzend neuer Miniaturen vor, die im Laufe des Jahres zur Auslieferung gelangen sollen. Dazu zählen die leichte MAN-Baureihe TGL sowie die Klassiker-Schlepper Eicher Königstiger und die „Little Grey Fergie“. Höhepunkt des Jahres ist das mächtige Flugfeldlöschfahrzeug „Panther 6x6“ von Rosenbauer, das im Jahr 2015 als neue Facelift-Version erscheint. Alle Miniaturen beweisen, dass die kontinuierliche Produktentwicklung mit dem Anspruch an ein Höchstmaß an Filigranität bei gleichzeitiger Funktionalität im Fokus steht. Dabei ist auch der Joskin Fasswagen, der das Landwirtschaftsthema einmal mehr stärkt.

2007

Wie ein Buch eine Leidenschaft lebendig macht

Der Markentradition als wesentliche Erfolgsfacette wird das Buch „Der Modell-Mythos WIKING“ gewidmet. Als erstmal im Buch „Der Modell-Mythos WIKING“ die Geschichte von Marke, Machern und Unternehmern von gestern bis heute vorgestellt wurde, konnte noch niemand ahnen, dass sich hieraus eine erfolgreiche Buchreihe entwickelte mit insgesamt sechs Büchern (Stand 2018).
Außerdem realisiert WIKING im Maßstab 1:43 ein Zinkdruckguss-Modell – der Rosenbauer Panther 6x6 liefert den gewichtigen Beweis für die Modellbaukompetenz. Als Schlüsselmodelle sind der Schlepper Claas Axion 850, der Liebherr Radlader, aber auch die Klassiker VW Käfer 1303, Opel Kadett B und Opel Rekord D tragende Säulen des Neuheitenjahres 2007. 

2008

WIKING Control87 kommt in den Handel

WIKING Control87 weckt neue Lust auf den Maßstab 1:87. Die technologisch absolut ausgereifte Produktidee überzeugt den Betrachter auf Anhieb und wird mit dem Toy Award in der Kategorie ausgezeichnet. Ab sofort ist es möglich, Miniaturmodelle im Maßstab 1:87 funkferngesteuert und präzise durch Modellbaulandschaften oder den heimischen Küchentisch zu steuern. Außerdem wird es nach dem erfolgreichen Start der Reihe von landwirtschaftlichen 1:32-Präzisionsminiaturen mit Claas Axion und John Deere 6930 weitere Modelle für Detailliebhaber des „großen Maßstabs“ geben. In 1:87 folgen der Unimog U 20, die neue Metz-Drehleiter L32, aber auch so bemerkenswerte Klassiker vom Schlage eines Ford Granada sowie des Fendt Farmer 2 und des Marktoberdorfer Geräteträgers. Für Klassiker-Freunde hat WIKING die traditionsreiche Kurzhauber-Baureihe der 1960er-Jahre von Mercedes-Benz und den VW Porsche 914 in den Fokus genommen.

2009

Topaktualität bei Pkw, Lkw und Landwirtschaft

Jetzt ist er da – der neue Golf VI! Damit setzt WIKING die über drei Jahrzehnte lange Modellbaustory des Wolfsburger Erfolgsmodells in 1:87 fort. Mit der neuesten Generation „MP3“ der 1996 eingeführten Actros-Baureihe verleiht WIKING dem Mercedes Benz-Stern im Kühlergrill im 1:87-Modell noch mehr Strahlkraft. Mit dem MAN TGX macht WIKING die Aktualisierung seines Lkw-Modellprogramms komplett. Die Marktführerbedeutung bei den landwirtschaftlichen Modellen in 1:87 wird weiter ausgebaut: Schlepper-Freunde können sich über den miniaturisierten Deutz Agrotron X 720 freuen. Der Fendt 936 Vario zeigt sich als weitere 1:87-Neuheit von seiner faszinierendsten Seite. Seit vielen Jahrzehnten zählt der urtümliche Lanz Bulldog zu den erfolgreichsten Schlepperklassikern im Programm der 1:87-Miniaturen. Nun kann er seinen Erfolgsweg auch im Maßstab 1:160 antreten.

2010

Claas Xerion in 1:32 und Borgward Transporter in 1:87

Sichtbar wurde die Präzisionsqualität der erfolgreichen Die-Cast-Reihe wieder einmal beim Claas Xerion, der damit der sechste Schlepper im Maßstab 1:32 war. Schnell folgten Ergänzungen wie z.B. im Jahr 2011  der Samson Fasswagen SG 28. Die Klassikerfreunde waren voll des Lobes: WIKING stellte zu Beginn des neuen Jahrzehnts den Borgward-Transporter vor, der schließlich auch in der Busversion folgte. Die traditionsreiche Modellbaumarke ergänzte mit dem Borgward das Klassikerprogramm und schloss damit eine wichtige Lücke zwischen Pkw und Lkw.  Als neues Gesicht unter den Pick-ups startete bei WIKING in 1:87 der VW Amarok. Mit dem Titel „Automodell-Faszination WIKING“ sorgten die Modellbauer erneut für Lesevergnügen. Und zum Jahresabschluss bewies der MAN Lion’s City, dass WIKING CONTROL87 nach zwei Feuerwehrfahrzeugen auch mit einem Bus für ungewöhnlichen Spiel- und Fahrspaß sorgen kann. 

2011

Stil und Chic von Glas

WIKING realisiert die letzte Typenreihe des Goggomobils – auch in der offenen und geschlossenen Faltdachausstattung. Doch Glas konnte mehr als nur ein zweckorientiertes Automobil wie den „Goggo“ bauen.  Man bewies Stil und Chic, denn als Coupé und Cabriolet wurde der GT von Glas zu einem automobilen Traum. Die Ästhetik dieses GT Coupé stand dann dem BMW-Programm noch kurze Zeit gut zu Gesicht: Auch das BMW GT Coupé baut WIKING. Der Sammlernachfrage folgend, setzt Wiking-Modellbau 2011 die Klassikeroffensive fort. So fährt Fords erster Nachkriegstransporter für den deutschen Markt in 1:87 in die Serie. Zum Auftakt erscheint der Ford Transit Panorama. Es folgt ein weiteres Buch zur Markengeschichte: „WIKING-Welten – Über Automodelle, Sammellust und Leidenschaft“ heißt der Titel dieses Werkes, das die Modellentwicklung seit der Gründung von Wiking-Modellbau beschreibt und neue, authentische Hintergründe vermittelt. Dieses Buch zum Thema WIKING gilt als unverzichtbares Standardwerk, sorgt für Lesevergnügen und weckt Spaß an der großen Welt der kleinen Miniaturen. Das sind 192 Seiten mit über 350 Abbildungen im imposanten Überformat!

2012

SIKU//WIKING Modellwelt eröffnet

Endlich gibt es einen Überblick über das WIKNG-Gesamtwerk: Die SIKU//WIKING Modellwelt eröffnet erstmals und zeigt von nun an alles rund um die Traditionsmarke. Wiking-Modellbau setzt den geradlinigen Weg einer Neuheitenstrategie mit attraktiver Modellpflege fort. Zu den modellbauerischen Höhepunkten des Jahres zählten der Claas Xerion im Maßstab 1:87 sowie der Feldhäcksler Fendt Katana 65 im Maßstab 1:32. Als besondere Überraschung gibt es die „Wiedergeburt“ der MAN „Pausbacke“, jenes 1:87-Fahrerhauses, dessen Formen zu Beginn der 1970er-Jahre für eine stilisierte US-Zugmaschine verfremdet wurden. Mit dem aktuellen Facing fährt der Scania R420 als 1:87-Topliner ins Programm, aber auch Audi 50 bzw. der erste Polo folgen. 

2013

WIKING stolz auf neue Messepräsentation

Zurück zu den Wurzeln: In neuem Messekleid präsentiert sich WIKING im Umfeld von Modellbau und Eisenbahn wieder auf einem eigenen Stand. Das erweiterte Sortiment über alle Baugrößen verdient mehr Präsentationsfläche und einen eigenständigen Auftritt nach Jahren auf einem Gemeinschaftsstand mit SIKU. Handel und Sammlern wird eine impulsstarke Sortimentsbreite präsentiert. Neben den imposanten Modellen im Maßstab 1:32 deckt das Neuheitenspektrum in 1:87 die gesamte Themenbreite ab. Dabei setzen die Traditionsmodellbauer aber auch herausragende Schwerpunkte bei den favorisierten Sammelthemen Klassiker und topaktuelle Landwirtschaft. Miniaturhighlights wie der Claas Lexion Terra Trac770, der Feldhäcksler Fendt Katana, aber auch der Renault R4 und der BMW 2002 sind die modellbauerischen Antworten auf anspruchsvollste Sammlerwünsche. Und der Unimog 411 folgt in 160-facher Miniaturisierung.

2014

Grundstein für Produktions-Neubau

Bereits seit 1986 fertigt WIKING in Polen. In 2014 wurde der Grundstein für eine neue, hochmoderne Fertigungsstätte gelegt. WIKING zeigt 2014 die 1:87-Miniatur des Allround-Löschfahrzeugs der „AT“-Generation in Nürnberg als Prototyp. Mit dem vorgestellten Auflieger nach dem Vorbild des Spitzer Silo vom Typ 2760 CAL knüpfen die Traditionsmodellbauer nach langer Abstinenz an zwei Silo-Aufbauvarianten aus den 1950er- und 1960er-Jahren an. Außerdem werden der 20‘-Tank-Container sowie ein 20‘-Swap-Tank vorgestellt, dessen Vorbilder auf Straße und Schiene, aber auch per Schiff den Weg zum Kunden finden. Bei WIKING kommt es 2014 auf die Details an: Gerade in den 1950er- und 1960er-Jahren gehörten Dachgepäckträger zu den wichtigsten Accessoires, um die individuelle Transportkapazität für unterwegs schnell aufzustocken. Gleiches gilt für die Fuchs-Felge.

2015

Der Arocs von heute - der Büssing von damals

Die Präsentation als Silberling des Mercedes-Benz Arocs hat Signalwirkung für die nächsten Jahre. Dafür realisieren die Traditionsmodellbauer die „Halfpipe“, die nach dem Meiller-Vorbild als robuster Kipper für den universellen Einsatz konzipiert ist. Und auch die neue Generation des MAN TGX Euro 6 findet ihre Umsetzung im Maßstab 1:87. Die zweite vorgestellte Baureihe des MAN TGS Euro 6 folgt ebenso. Überdies konstruiert WIKING maßstabgerecht die genormten Seecontainer mit 20‘- und 40‘-Volumen. Außerdem kommt ein weiteres Container-Fahrgestell, das ausziehbare S.FC 40‘ Sliding Boogie, nach Vorbild von Schmitz Cargobull hinzu. WIKING lässt den Claas Arion 640 in 1:87 in Nürnberg debütieren. Der Ur-Mini reiht sich nahtlos in die Reihe der britischen Klassiker von Triumph, Jaguar & Co. ein und erscheint in der ersten Version auch bereits im gleichen Jahr. Der auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vorgestellte Büssing 12.000 wird der wohl größte Höhepunkt der Messe. An das legendäre Holzmodell von Modellbaumeister Alfred Kedzierski angelehnt, erscheint die 1:87-fache Miniatur jedoch erst im Folgejahr. 

2016

E-Klasse, Fuchs-Bagger und Straßenbausatz

Neuheiten-Feuerwerk zur Messe: WIKING präsentiert den Fuchs-Bagger sowie die E-Klasse von Mercedes-Benz, aber auch charismatische Youngtimer wie die erste Generation des Range Rover, der sportliche Opel Kadett GT/E und der Volvo Amazon 1200 als ausgesprochener Schweden-Klassiker.

Einen Filigranitätsbeweis erbringen die beiden Schlepper-Newcomer, Fendt 1050 Vario und der Claas Arion 600.

Außerdem fährt ein neuer Liebherr-Betonmischer ins Programm.

Premiere feiert der einst von WIKING-Gründer Friedrich Peltzer entworfene, aber nie zur Auslieferung gekommene Straßenbausatz, der Markenfreunde und 1:87-Sammler gleichermaßen aufhorchen lässt – lebendige Maßstabsgeschichte findet ihre authentische Revitalisierung.

2017

Tausende WIKING-Freunde feiern 85. Markengeburtstag

Das Jahr 2017 steht für WIKING ganz im Zeichen des 85-jährigen Bestehens! Zum Höhepunkt in diesem Jahr wird der WIKING-Tag am Samstag, 29. April 2017, als sich in der SIKU//WIKING Modellwelt alles um die traditionsreiche Geschichte der 1948 vorgestellten Verkehrsmodelle sowie der aktuellen Entwicklungen und Fahrzeuge dreht. Premiere feiert das neue T-Modell der E-Klasse von Mercedes-Benz in 1:87. Immer noch zu den aktuellen Fahrzeugen gesellt sich der Land Rover Defender 110. Angesichts des seit Jahrzehnten ungebrochen großen Beliebtheitsgrades der Bulli-Chronologie, erscheint zum 85-jährigen Bestehen der VW T1 Sambabus ab Baujahr 1963. Und endlich ist es da – das „Froschauge“ in der Unimog-Chronologie. Ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehrfreunde geht 2017 ebenfalls in Erfüllung. Sowohl der Magirus Rund- als auch der Eckhauber fahren künftig als Löschfahrzeug LF 16 ins WIKING-Programm

2018

Die gesamte Bandbreite: Klassiker, Youngtimer und Moderne

Attraktives Maßstabsvergnügen à la WIKING! Wer den Präzisionsmaßstab 1:32 zu schätzen weiß, durfte sich vom Claas Commandor 116 mit Getreidevorsatz C660 beeindrucken lassen – ein Ernte-Youngtimer. Vom frühlingshaften Freizeitspaß kündeten in 1:87 der Land Rover Defender 110 und der facegeliftete VW Amarok HP Highline. Hinzu kam der Youngtimer des Opel Coupé in der Sportversion. Das Vorbild war der stärkste und schnellste Opel Kadett C jener Jahre. Der italienische Roadster mit Kultstatus Alfa Spider hat 2018 ebenfalls ein WIKING-Denkmal erhalten: WIKING verschrieb sich bei der Konstruktion des Klassikers ganz bewusst der neuen Formensprache – die Details sind filigran nachgebildet. Als Knautsch-Gesicht hatte sich der Tempo Matador in den frühen 1950er-Jahren einen verlässlichen Namen gemacht. WIKING miniaturisierte als einen der vielen Höhepunkte den legendären Matador ebenso wie die Doppelkabine des VW T2 dank völlig neuer Formen. Themen wie Migros und ASG, dazu Klassiker der beliebtesten WIKING-Epochen rundeten das facettenreiche Programm ab.