WIKING FAQ

WAS SIE WIKING SCHON IMMER FRAGEN WOLLTEN

Wie fällt die Entscheidung für ein Modell?
Das ist freilich die schwerste aller Entscheidungen, denn die Liste der möglichen Originale, die als Miniatur wünschenswert wären, ist lang und würde schon jetzt für viele Jahre ausreichen. Aber es wird immer wieder abgewogen, neue Vorbilder kommen hinzu, andere werden zurückgestellt.
Die Entscheidung macht sich WIKING seit jeher nicht leicht, weil mit dem Beginn des Formenbaus erhebliche Investitionen getätigt werden müssen, die nicht rückgängig zu machen sind und sich dann natürlich über die Jahre hinweg amortisieren müssen. In jedem Fall spielt die vorausgegangene WIKING-Chronologie eine wichtige Rolle. Aber es geht beispielsweise bei Spezialfahrzeugen auch um die Themenattraktivität. Bei Klassikern hingegen zählt die epochale Bedeutung des Typs, der miniaturisiert wird. Alles in allem muss sich die Neuheit deutlich von den bereits im Programm vorhandenen Miniaturen unterscheiden.

Können auch Sammler Vorschläge einbringen?
Ja, selbstverständlich. Seit jeher schicken Modellfreunde ihre Vorschläge zu WIKING. Viele der Ideen wurden – freilich oft mit zeitlicher Verzögerung – umgesetzt. Das gilt insbesondere für Gestaltungsvarianten und Farbvorschläge. Am einfachsten ist der Weg über den Feedback-Bereich. Idealerweise sind Fotomotive als Attachement angehängt. Natürlich können Fotos oder Unterlagen auch per Post zu WIKING Modellbau, Schlittenbacher Straße 60, 58511 Lüdenscheid, gesandt werden. Wir freuen uns über jeden Vorschlag und können versprechen, dass wir ihn auch intensiv diskutieren und in unsere Modellplanung einbeziehen.

Was sind Industrieaufträge?
Viele Unternehmen wissen die traditionsreichen Miniaturen von WIKING-Modellbau zu schätzen und möchten sie ihren Kunden zugänglich machen. Manchmal werden die Modelle dann als Präsent überreicht oder in Einzelfällen auch in Markenshops angeboten. Jede dieser Editionen ist aber streng limitiert. Einige besonders attraktive Miniaturen kommen – dann zumeist mit leichter Abwandlung – über die Modellpflege in den Handel.

Lässt sich die Geschichte von WIKING nachlesen?
Ja, klar. Das WIKING MAGAZIN berichtet jährlich im Herbst über alle aktuellen Begebenheiten und bereitet sehr viele historische Themen auf. Dazu zählt Jahr für Jahr auch die Chronologie eines Typenthemas. Es gibt außerdem zwei WIKING-Bücher, die als Standardwerke empfohlen werden können, weil sie auf der exklusiven Archivrecherche, aber auch auf vielen Zeitzeugenberichten basieren. Eben so wie es wirklich war. Das Buch „Der Modell-Mythos WIKING“ ist aktuell antiquarisch erhältlich, das Werk „WIKING – Kleine Autos, große Liebe“ ist über den Delius Klasing Verlag erhältlich.

Sind Betriebsbesichtigungen bei WIKING möglich?
Leider nicht. Das liegt vor allem daran, dass wir ständig mit vertraulichen Aufträgen und insbesondere dem Bau von Neuheiten beschäftigt sind, deren Vorbilder noch gar nicht vom Hersteller der Öffentlichkeit vorgestellt sind. Entsprechend der von Automobilherstellerseite gewünschten Sicherheit haben wir bedauerlicherweise keine andere Wahl und müssen darauf verzichten. Andernfalls laufen wir Gefahr eines unkalkulierbaren Risikos, was erheblichen Konventionalstrafen zu unseren Lasten nach sich ziehen würde.

Können Ersatzteile für jedes Modell einzeln bezogen werden?
Da können wir leider nicht weiter helfen. Angesichts der Vielzahl von Typen – einige Modelle besitzen über 40 Einzelteile – wäre ein Ersatzteillager mit hoher Personalintensität so aufwändig, dass die Einzelteilkosten ohnehin auf mangelnde Akzeptanz der Modellfreunde stoßen würden. Deshalb können wir nicht tätig werden – vielen Dank für Ihr Verständnis!

Vertreibt WIKING auch Modelle, die nicht mehr im Programm sind?
Modelle, die nicht mehr im Programm sind, wurden komplett an den Fachhandel ausgeliefert und sind damit vergriffen. In Einzelfällen hilft die Frage an den qualifizierten Fachhändler Ihres Vertrauens. Der nimmt dann Kontakt mit uns auf und wir prüfen, ob noch eine Chance der Erhältlichkeit besteht. Direkte Anfragen an WIKING-Modellbau führen aber nicht zum Ziel, da wir nur über den Fachhandel ausliefern.

Was sind „Vorserien“, über die immer wieder berichtet werden?
WIKING-Modellbau kennt diesen Begriff nicht, weil er vor vielen Jahren in gewissen Sammlerkreisen geprägt und später vielfach übernommen wurde. Der Hintergrund ist verständlich und leicht nachvollziehbar: Entweder gibt es Modelle im Entwicklungsstadium oder aber un- bzw. halbfertige Miniaturen, die nicht für den Fachhandel bestimmt sind. Der Begriff „Vorserie“ induziert irrtümlicherweise, dass hier bewusst Auflagen in kleinem Umfang gefertigt wurden. Das ist allerdings nicht der Fall. Auf offiziellem Weg gelangen Einzelstücke ohnehin nicht aus den Modellbauwerkstätten, da es den Mitarbeitern verständlicherweise wie in jedem Unternehmen untersagt ist, inoffiziell Produktionsexemplare zu entnehmen. Ausschließlich Kreise, die an hohen Modellpreisen interessiert sind, suggerieren mit dem Begriff einen gewissen, aber zweifelhaften Raritätencharakter. Nicht selten kommen auf diese Weise auch Umbauten von fremder Hand in den Umlauf. Also: Vorsicht!

Warum gibt es nicht noch mehr Miniaturen in der Spur N?
Ja, dieser Wunsch wird oft an uns herangetragen. WIKING versucht seit Jahrzehnten kontinuierlich das Programm der Miniaturen im Maßstab 1:160 zu ergänzen. Angesichts der immer noch überschaubaren Nachfrage nach Spur N-Modellen gehen wir seit 40 Jahren sehr behutsam mit den Investitionen um, da für jedes 1:160-Modell ein anderes im Maßstab 1:87 nicht gefertigt werden kann. Aber wie jeder weiß liegen gerade hier die Präferenzen der Automodellfreunde.

Hat WIKING Interesse an persönlichen Geschichten rund um WIKING?
Natürlich! Wir wissen sehr genau, dass viele Menschen in WIKING-Modellen einen lebenslangen Wegbegleiter gefunden haben. Die meisten unter ihnen verbinden persönliche Erlebnisse damit und können sich oft an die ersten Begegnungen mit dem einen oder anderen WIKING-Modell erinnern. Wir freuen uns, über jede Erzählung – schreiben uns kurz oder ausführlich. Ganz wie Sie möchten. Schön sind auch authentische Fotos aus Kindertagen. Einfach mailen an: info@wiking.de

Wie erhalte ich regelmäßige Informationen über WIKING-Neuheiten?
Ganz einfach: Auf dieser Website von www.wiking.de können Sie sich in den Newsletter-Verteiler eintragen lassen. Auf diese Weise erhalten Sie in regelmäßigen Abständen die interessantesten News zu WIKING. Außerdem können Sie auf dieser Website unter dem Button „Modelle“ das Feld „Neuheiten“ anklicken – dann sehen Sie die aktuellsten Miniaturen.

Sind über WIKING alte Kataloge oder Neuheitenblätter erhältlich?
Damit können wir nicht mehr dienen, wenn die Aktualität und Gültigkeit abgelaufen ist. Eventuell kann da der Fachhandel, über den die gesamte Auflage jeweils verteilt wurde, weiterhelfen. Wer historische Prospekte anschauen möchte, empfehlen wir das Standardwerk „Der Modell-Mythos WIKING“. Auf über 120 Seiten sind dort Reprints historischer Bildpreislisten von 1948 an zu sehen. Das Buch ist aufgrund der großen Nachfrage verlagsseitig vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich.