Unimog U 401

Beliebtes Sammelthema erhält Verstärkung

18.01.18

U 401 schließt Klassiker-Lücke: Froschaugen glubschen freundlich aus der Unimog-Kabine

• Filigranität vom Fahrgestell bis zum Aufbau
• Beliebtes Sammelthema erhält Verstärkung
• Unverglaster Vorgänger kam früh ins Programm


Dieser Unimog der Anfangsjahre hatte noch gefehlt – endlich ist er da! Der U 401 mit verglaster Ganzstahlkabine war einst das Pendant zum offenen U 411. Bewusst haben sich die WIKING-Konstrukteure von der historischen Vorbildentwicklung leiten lassen, um ihm ein maßstabskonformes Pendant zur Seite zu stellen. Die Kotflügel des Modells sind separat ausgearbeitet, die Hinterachse kann je nach Einsatzoption sogar später für zwei Radstände genutzt werden. Die zugehörige Pritsche ist separat ausgearbeitet. Und vor allem die Scheinwerfer wirken genauso erhaben wie beim Vorbild und glubschen ungestüm hervor – natürlich mit transparenten Einsätzen filigranisiert. Ja, das ist ein echtes Froschauge!

WIKING hat „Froschauge“ von 1956 denkbar schlicht gehalten

Tatsächlich steht das neue, fein detaillierte Froschauge im Kontrast zu den frühen freilich schlichten Unimog-Anfängen bei WIKING. Nach dem offenen Unimog 411 in der Neuheitenschau 1953 folgte drei Jahre später der noch unverglaste, auffällig schlichte U 401, der dann bis 1961 im Programm blieb. Die damalige weithin leuchtende Serienfarbe: gün! Doch aus dem einfachen Modell mit der damals erklärenden WIKING-Bezeichnung „Unimog Universal Zugmaschine“ wurde eine Modell-Ära par excellence. Der Unimog entwickelte sich weit über fünf Jahrzehnte hinweg zum Allrounder, der seinesgleichen suchen kann, aber wohl niemals finden wird. Der Unimog ist eben einmalig. Als Vorbild. Als Alleskönner. Und als WIKING-Miniatur mit Charakter.

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