Blumhardt-Hinterkipper

Neue Fahrgestell-Form macht’s möglich

07.08.17

Magirus-Eckhauber-Zugmaschine bringt Blumhardt-Hinterkipper ins Baustellengeschäft

• Ulmer Zugmaschine mit Wuppertaler Auflieger
• Vorbilder noch in den Neunzigern im Einsatz
• Kraftvoll donnernder Deutz-Diesel unvergessen


Manchmal bedarf es einfach unkonventioneller Wege, um der WIKING-Historie auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem neuen Zugmaschinen-Fahrgestell kann der Magirus-Eckhauber jetzt für attraktive, zeitgenössisch vorbildgerechte Gespanne genutzt werden. Der Hinterkippersattelzug zählt zu den typischen Lkw-Zügen, die in den 1960er-Jahren und manchmal noch weit bis in die 1990er-Jahre im Baustellenverkehr unterwegs waren. Die Karosseriebauer von Blumhardt hatten für den WIKING-Auflieger einst das Vorbild geliefert. Der vorangestellte Ulmer Eckhauber mit dem donnernden Deutz-Luftkühler-Diesel macht das Gespann neuheitengerecht perfekt.

Historische Lücke für alle Zeit geschlossen

Bei der neuen Eckhauber-Zugmaschine, die so wunderbar stilecht in die 1960er-Jahre passt, haben sich die WIKING-Konstrukteure die damalige leicht stilisierte Bauweise der Zugmaschinenfahrgestelle zu Eigen gemacht. Aber warum gab’s vor 60 Jahren keine Eckhauber-Zugmaschine? Tatsächlich war der Bedarf an Aufliegern zu Beginn der 1960er-Jahre sowohl im Vorbild als auch im Modell eher beschränkt – die Zulassungszahlen lagen seinerzeit scheinbar uneinholbar hinter denen der Hängerzüge zurück. Friedrich Peltzer gab zwar einzelne Aufliegerprojekte frei, aber die Zugmaschinen wurden begrenzt gehalten – der Eckhauber fristete im WIKING-Programm seit 1960 sein Dasein als Single-Lkw, allenfalls auf Wunsch mal durch einen zweiachsigen Anhänger aufgewertet. Mit dem Fahrgestell aus neuen Formen ist auch diese historische Lücke für alle Zeit geschlossen.

News_detail_251_b95ab2b1ca41f7d3ff7fce271b8f7ca1