Zeitgenössische Kommunalfahrzeuge

•    VW T2 Doka schließt WIKING-Lücke
•    Heute regelt eine DIN das Kommunalorange
•    Kuka-Müllwagen von WIKING stand ganz am Anfang


Heute eine Selbstverständlichkeit, damals eine neue Signalfarbe: Es war der VW T2, der die Epoche von Kommunalorange im Fuhrpark von städtischen Bauhöfen und Autobahnmeistereien prägte. Ende der 1960er-Jahre, als die Verkehrsdichte spürbar angewachsen war, ging es zunehmend um die Eigensicherung von Straßenwärtern und Bauhofpersonal. Zur Baustelle am Straßenrand ging es dann mit Mann und Gerät – die kommunalen Bauhöfe erlebten, wie ihre Dienstwagen vom Bulli bis zum Unimog weithin sichtbar zu leuchten begannen. Denn mit der Doppelkabine des VW T2 wurde der bereits allseits bewährte T1-Vorgänger durch einen ebenbürtigen Nachfolger ersetzt. Unzählige Bauhöfe in der Bundesrepublik waren fortan auf den VW Transporter der zweiten Generation eingeschworen. Gerade die zweigeteilte Fahrzeugoptik von Kabine und kurzer Pritsche macht die Doka so unverwechselbar. Für die Bauhofmitarbeiter war die Doka im auffälligen Kommunalorange zugleich ein willkommener Pausenraum – bei Wind und Wetter versteht sich. WIKING miniaturisiert den Transporter nach Originalplänen und lässt ihn gleichzeitig im kommunalen Orange vorfahren.

Zeitgenössische Kommunalfahrzeuge aus revitalisierten Formen

Heute werden alle Dienstfahrzeuge von Stadtbauhöfen oder Landesstraßen- und Autobahnmeistereien entsprechend der DIN 30701 7.1  im RAL-Ton 2011 lackiert – das Kommunalorange ist gesetzt. Behördlich vorgesehen war das in den 1950er-Jahren keineswegs. Meist waren die Fahrzeuge in einem blassen Grau- oder Grünton gehalten. Verbindlich war lediglich die rotweiße Warnschraffur an den Frontstoßstangen und am Heck von Pritschen-Lkw oder Müllwagen. Die „Arbeitsfahrzeuge“, so sieht es der Wortlaut der Bauverwaltungen in den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen heute vor, müssen im Straßenunterhaltungsdienst über mindestens eine gelbe Rundumkennleuchte verfügen. WIKING-Kenner wissen, dass Fahrzeuge im heute üblichen Kommunalorange erst spät ins Programm fuhren. Einer der ersten war der Kuka-Pressmüllwagen mit kubischem Fahrerhaus. Damals glich das Orange der Vorbilder freilich eher dem RAL-Ton 2000, der anfangs vielfach genutzt wurde. Kuka, einst Marktführer bei kommunalen Entsorgungsfahrzeugen, hatte in den 1960er-Jahren das Kommunalorange flächendeckend als Signalfarbe forciert, ehe es zum deutschlandweiten Standard wurde. Inzwischen gibt es zahlreiche WIKING-Modelle, die zeitgenössisch in Kommunalorange-Gestaltung nach Vorbildern jener Jahrzehnte aus revitalisierten und neuen Formen ins Programm gefahren sind. Dazu zählen selbstverständlich der Magirus-Frontlenker mit Hebebühne oder auch der Mercedes-Benz-Kurzhauber mit Räumschild.

WEITERE KOMMUNALE MODELLE


Zurück