Eckhauber LF 16

Das Eckhauber-LF 16 galt bei deutschen Berufsfeuerwehren als Standardfahrzeug der Löschzüge im Erstalarm. WIKING baut den legendären Ulmer Klassiker aus neuen Formen und schafft damit ein imposantes, detailfeines Modell, das in authentischer Weise die mächtig lange Gruppenkabine deutlich macht. Sie nimmt mit der langen charaktergebenden Eckhaube mehr als die Hälfte der Fahrzeuglänge ein. Anders als beim Löschzug-Pendant des ebenfalls bei WIKING bereits 2004 miniaturisierten Tanklöschfahrzeuges TLF 16 hatten die Ulmer Magirus-Konstrukteure dem LF 16 einen kompakten Aufbau verpasst. Außerdem gehört zum Standard-Löschfahrzeug jener Jahre die heckseitig aufgeprotzte Schlauchhaspel entsprechend der Feuerwehr-Norm dazu. Im Einsatz waren Vorbilder auch in München, Hanau, Frankfurt, Bayreuth, aber auch bei der Bahnfeuerwehr der Deutschen Bundesbahn und der Werksfeuerwehr von Deutz in Köln. Seinerzeit gehörten in vielen Städten „reinrassige“ Magirus-Löschzüge zum Alltagsbild in den Fahrzeughallen der Feuerwachen.

WIKING-Gründer begleitete den Eckhauber-Kranwagen

WIKING hat damit einen lang gehegten Sammlerwunsch – insbesondere der großen Fangemeinde der „Blaulicht-Sammler“ – erfüllt. Immerhin zählt der Eckhauber schon seit den 1960er-Jahren zum Programm von Wiking-Modellbau, als er 1968 die Rundhauber-Generation ersetzte. Langjährige Markenfreunde können sich noch an das Programmjahr 1981 erinnern, als im letzten Lebensjahr von WIKING-Gründer Friedrich Peltzer der Magirus Kranwagen KW 16 vorgestellt wurde – ein wirklicher Paukenschlag. Peltzer selbst hatte den mächtigen Dreiachser, der bei vielen Berufsfeuerwehren geschätzt und Jahrzehnte im Einsatz war, noch selbst bis zur modellbauerischen Vollendung begleitet. Inzwischen gibt es bei WIKING eine ansehnliche Reihe von Eckhauber-Modellen, die nach authentischen Vorbildern aus dem Feuerwehrdienst entstanden sind. Dazu zählen auch die ebenso legendären Eckhauber-Drehleitern von Magirus.

Feuerwehr Klassiker in 1:87


Zurück