WIKING – EINE ERFOLGSGESCHICHTE
DIE JAHRE 1931 BIS 1945
1939-1945
Die schwere Zeit voller Unwägbarkeiten
Die Zeit holt WIKING-Modellbau ein: Das Unternehmen wird zum Rüstungsbetrieb erklärt. Staatliche Stellen erkannten rasch, daß nach Vorgaben hilfreiche Schiffs-, Flugzeug- und Fahrzeugmodelle für Schulungen und Erkennungsdienste des Militärs bereitgestellt werden können. Sofern Vorgaben bestehen, erfolgt eine Ausfuhr der Modelle auch in neutrale Staaten.
1938/39
Den Schiffen folgen Flugzeuge und Autos
Auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft: Neben der rasch etablierten Serie von WIKING-Schiffsmodellen gibt es von nun an auch Flugzeug-Modelle aus WIKING-Werkstätten. Diese sind im Maßstab 1:200 gehalten und werden bereits ab 1939 aus Kunststoff hergestellt. Außerdem entstehen WIKING-Wehrmacht-Modelle, die als militärische Fahrzeugminiaturen in Metallguß ohne bewegliche Räder Anschauungscharakter haben. Auf der Leipziger Herbstmesse 1938 sind erste Muster der WIKING-Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 zu sehen. Auch sie sind als Standmodelle zu betrachten, die durch den Metallguß beachtlich in der Hand liegen.
1939
Der Eintrag ins Handelsregister
Jetzt ist es auch amtlich: Im Handelsregister findet sich mit dem 3. Dezember 1939 der Eintrag "Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer" wieder. Was im Handelsregister von Groß-Berlin nur in wenigen Zeilen zu lesen ist, bedeutet im Stadtbezirk Lichterfelde die Fertigung von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250. Später erfolgte die Modifizierung zum Maßstab 1:1275. Die sogenannten Wasserlinien-Modelle bleiben aber nicht das einzige Tätigkeitsfeld der jungen Firma. Auf Anforderung werden auch Schiffe - freilich in Einzelfertigung - im größeren Maßstab gebaut. Kompetenz findet eben rasch Verbreitung.
1931
Ein Hobby wird zur Profession
Es sollte der Weg zum Erfolg werden: Aus der Liebhaberei von Friedrich Karl Peltzer entwickelt sich die Profession - WIKING-Modellbau ist gedanklich und in ersten Schritten auf den Weg gebracht. Friedrich Karl Peltzer wird am 5. Februar 1903 in Berlin geboren. Als Sohn eines Offiziers der kaiserlichen Marine kommt er sehr früh mit der Seefahrt in Berührung. Kein Wunder also, daß sein baldiges Interesse dem Schiffsmodellbau gilt. Dort beeindruckt er Außenstehende mit seiner ungeheuren Fingerfertigkeit und Liebe zum Detail. Es war die Ausgangsbasis für ein ambitioniertes Unternehmen.
Die schwere Zeit voller Unwägbarkeiten
Die Zeit holt WIKING-Modellbau ein: Das Unternehmen wird zum Rüstungsbetrieb erklärt. Staatliche Stellen erkannten rasch, daß nach Vorgaben hilfreiche Schiffs-, Flugzeug- und Fahrzeugmodelle für Schulungen und Erkennungsdienste des Militärs bereitgestellt werden können. Sofern Vorgaben bestehen, erfolgt eine Ausfuhr der Modelle auch in neutrale Staaten.
1938/39
Den Schiffen folgen Flugzeuge und Autos
Auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft: Neben der rasch etablierten Serie von WIKING-Schiffsmodellen gibt es von nun an auch Flugzeug-Modelle aus WIKING-Werkstätten. Diese sind im Maßstab 1:200 gehalten und werden bereits ab 1939 aus Kunststoff hergestellt. Außerdem entstehen WIKING-Wehrmacht-Modelle, die als militärische Fahrzeugminiaturen in Metallguß ohne bewegliche Räder Anschauungscharakter haben. Auf der Leipziger Herbstmesse 1938 sind erste Muster der WIKING-Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 zu sehen. Auch sie sind als Standmodelle zu betrachten, die durch den Metallguß beachtlich in der Hand liegen.
1939
Der Eintrag ins Handelsregister
Jetzt ist es auch amtlich: Im Handelsregister findet sich mit dem 3. Dezember 1939 der Eintrag "Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer" wieder. Was im Handelsregister von Groß-Berlin nur in wenigen Zeilen zu lesen ist, bedeutet im Stadtbezirk Lichterfelde die Fertigung von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250. Später erfolgte die Modifizierung zum Maßstab 1:1275. Die sogenannten Wasserlinien-Modelle bleiben aber nicht das einzige Tätigkeitsfeld der jungen Firma. Auf Anforderung werden auch Schiffe - freilich in Einzelfertigung - im größeren Maßstab gebaut. Kompetenz findet eben rasch Verbreitung.
1931
Ein Hobby wird zur Profession
Es sollte der Weg zum Erfolg werden: Aus der Liebhaberei von Friedrich Karl Peltzer entwickelt sich die Profession - WIKING-Modellbau ist gedanklich und in ersten Schritten auf den Weg gebracht. Friedrich Karl Peltzer wird am 5. Februar 1903 in Berlin geboren. Als Sohn eines Offiziers der kaiserlichen Marine kommt er sehr früh mit der Seefahrt in Berührung. Kein Wunder also, daß sein baldiges Interesse dem Schiffsmodellbau gilt. Dort beeindruckt er Außenstehende mit seiner ungeheuren Fingerfertigkeit und Liebe zum Detail. Es war die Ausgangsbasis für ein ambitioniertes Unternehmen.

